Ist Sport gut für das Gehirn?

Ist Sport gut für das Gehirn?

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Während die positive Wirkung des Sports auf Ihren Körper unbestreitbar ist, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen er auf die Gesundheit Ihres Gehirns hat.

Das Gehirn.

Das Gehirn ist das Hauptorgan Ihres Nervensystems. Es ist in zwei Hemisphären unterteilt: die rechte und die linke. Diese beiden Teile steuern alle mentalen Funktionen wie willkürliche Bewegungen, Gedanken, Lernfähigkeiten und das Gedächtnis. Jede Hemisphäre besteht aus vier Lappen mit spezifischen Funktionen: – Der Frontallappen steuert Ihre Bewegungen, Sprache, Bewusstsein sowie Problemlösung und Planung. – Der Parietallappen ist für kognitive Funktionen im Zusammenhang mit Sprache (Schreiben, Lesen und Sprechen) sowie für das Rechnen und die Verarbeitung sensorischer Informationen verantwortlich. – Der Okzipitallappen dieser Teil des Gehirns steuert Ihr visuelles System. Er ermöglicht es Ihnen, Formen, Farben und andere visuelle Zeichen zu erkennen. – Der Temporallappen dieser Lappen ist für das Sprachverständnis (die Bedeutung von Wörtern) und das Gedächtnis verantwortlich, wobei das visuelle Gedächtnis eher in der rechten und das verbale Gedächtnis in der linken Hemisphäre lokalisiert ist.

Warum ist Sport gut für Ihr Gehirn?

Regelmäßige körperliche Aktivität hat schützende und sogar therapeutische Wirkungen auf das Gehirn, insbesondere bei bestimmten psychischen Erkrankungen.

1. Sport reduziert Ihr Stressniveau.

Sport kann Ihr Stressniveau senken. Aber wie kann eine anstrengende und für Ihren Körper buchstäblich stressige Aktivität dieses Ergebnis erzielen? Alles hängt mit der Cortisolproduktion in Ihrem Körper zusammen. Cortisol ist ein Hormon, das aus Cholesterin produziert wird. Es wird häufiger als Stresshormon bezeichnet. Langfristig reduziert Cortisol die Neuronen in den Gedächtnisbereichen. Die Ausübung körperlicher Aktivität kann den Cortisolspiegel in Ihrem Blut senken und somit auch Ihr psychologisches Stressniveau reduzieren.

2. Sport fördert Ihr Wohlbefinden.

Mehrere Neurotransmitter spielen eine Rolle beim Gefühl des Wohlbefindens. Erstens Dopamin. Dieser Neurotransmitter beeinflusst Ihr Verhalten direkt. Während körperlicher Aktivität steigt die Dopaminproduktion. Deshalb motiviert Sie „sich zu bewegen, noch mehr zu bewegen“ und sich selbst zu übertreffen. Andere Neurotransmitter wirken in diese Richtung: Tryptophan und Serotonin. Tryptophan wird im Gehirn freigesetzt und dient zur Herstellung von Serotonin, das eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung Ihrer Emotionen spielt und Depressionen entgegenwirkt. Die Medizin nutzt diese Elemente sogar in bestimmten Antidepressiva, die den Serotoninspiegel im Gehirn erhöhen sollen. Wenn Sie körperlich aktiv sind, steigt der im Gehirn freigesetzte Tryptophanwert, und der Serotoninspiegel folgt natürlich, was zu einem psychischen Wohlbefinden führt.

3. Sport verbessert Ihren Blutfluss.

Beim Sport steigt Ihr Blutfluss, was die Sauerstoffversorgung der Neuronen verbessert und eine gute Energieversorgung Ihres Gehirns gewährleistet. Dieses Phänomen stärkt Ihre kognitiven Leistungen, insbesondere Ihre Lern- und Konzentrationsfähigkeiten.

Zusammenfassend.

Sport treiben hat viele Vorteile für Ihr Gehirn. Er hilft Ihnen buchstäblich, sich zu entspannen und sich besser zu fühlen. Worauf warten Sie noch?

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