Sie hören von pflanzlichen Proteinen und möchten mehr darüber erfahren, was diese wirklich bewirken und ob sie eine Alternative zu tierischen Proteinen sein können: Dann sind Sie hier genau richtig. Feed. erzählt Ihnen alles darüber.
Was sind pflanzliche Proteine?
Proteine sind essentielle Nährstoffe. Wir müssen sie über die Nahrung aufnehmen, und zwar aus zwei Gründen: die Zufuhr von Stickstoff und die Zufuhr von essenziellen Aminosäuren (Proteine bestehen aus 20 Aminosäuren, von denen 9 nicht vom Körper synthetisiert werden können). Nahrungsproteine müssen diese Elemente liefern, um den Wachstumsbedarf von Kindern und den Erhaltungs- und Energiebedarf eines erwachsenen Menschen zu decken. Die Qualität von Nahrungsproteinen wird anhand ihrer Quelle für Stickstoff und essenzielle Aminosäuren gemessen.
Übrigens empfiehlt die ANSES (die französische Agentur für Lebensmittelsicherheit), 60g Proteine pro Tag für eine Person mit 72 kg zu konsumieren, was 10% der Energiezufuhr entspricht.
Proteine sind in einer Vielzahl von Lebensmitteln tierischen oder pflanzlichen Ursprungs enthalten. Fleisch, Eier, Milch und Fisch sind vollständige Proteinquellen. Hülsenfrüchte, insbesondere Bohnen, Linsen, Soja und Kichererbsen, gehören zu den wichtigsten pflanzlichen Quellen, die reich an Proteinen sind. Pflanzliche Proteine haben eine ebenso positive Wirkung auf Ihren Körper. Insbesondere im Rahmen eines Kraftsportprogramms und/oder des Wunsches, schnell Muskeln aufzubauen.
Wo finden sich die besten pflanzlichen Proteinquellen?
Es gibt viele Lebensmittel, die reich an pflanzlichen Proteinen sind. Um das eigene Wohlbefinden zu fördern, ist es daher ratsam, die Lebensmittel in der Ernährung zu variieren, um die Vorteile optimal zu nutzen, da der Aminosäuregehalt je nach Quelle unterschiedlich sein kann.
Hier ist eine Liste von Lebensmitteln, die von Natur aus reich an pflanzlichen Proteinen sind und Ihre Bedürfnisse erfüllen werden:
| Ölfrüchte. | Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Pekannüsse, Macadamianüsse, Cashewnüsse, Pistazien usw. |
| Hülsenfrüchte. | Linsen, getrocknete Bohnen (rote Bohnen, schwarze Bohnen, Flageoletbohnen), Ackerbohnen, Erbsen, Kichererbsen usw. |
| Samen. | Sonnenblumen, Soja, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesamsamen, Mohnsamen, Kürbiskerne, Hanfsamen usw. |
| Gemüse. | Zum Beispiel Brokkoli, Kartoffeln. |
| Bestimmte Getreidesorten. | Haferflocken, Bulgur, Roggen, Naturreis, Hartweizengrieß, Gerste und Buchweizen. Diese Getreidesorten haben einen hohen Proteingehalt (enthalten etwa 8 bis 14 Gramm Protein pro 100 Gramm Rohprodukt). |
| Algen. | Spirulina. |
In Supermärkten finden Sie auch verarbeitete Produkte, die eine perfekte Alternative zu tierischen Proteinen darstellen:
- Tofu, Tempeh, Pflanzenmilch (Soja, Mandel), Quinoa.
- Erdnussbutter (Erdnussmus)
- Vegetarische Würste und Burger.
- Proteinpulver (Hanf-, Soja-, Erbsen- oder Reisprotein).
Warum pflanzliche Proteine konsumieren?
Ballaststoffreicher und fettärmer
Die Mehrheit der pflanzlichen Proteinquellen ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien. Zudem haben pflanzliche Proteine den Vorteil, einen geringeren Gehalt an gesättigten Fettsäuren aufzuweisen als tierische Proteine (in der Regel weniger als 1 Gramm pro 100 Gramm Rohprodukt). Für die Gesundheit des Körpers ist es immer besser, den Konsum gesättigter Fettsäuren zu begrenzen. Ein übermäßiger Konsum gesättigter Fettsäuren kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen, chronische Krankheiten und Fettleibigkeit erhöhen.
Günstiger
Ein weiterer Vorteil ist, dass pflanzliche proteinreiche Lebensmittel oft finanziell zugänglicher sind als tierische proteinreiche Produkte. Der Kauf von Wildfisch oder Bio-Fleisch ist alles andere als günstig, und der Kauf von billigen tierischen Proteinen kann auf lange Sicht Ihrer Gesundheit schaden. Im Gegenteil, ein regelmäßiger Verzehr von pflanzlichen Proteinen, insbesondere von Hülsenfrüchten, kann Ihr Ernährungsbudget erheblich reduzieren. Selbst beim Kauf von Bio-Produkten werden Sie kaum mehr als 1 oder 2 Euro pro Portion Linsen, roten Bohnen, Kichererbsen oder anderen Hülsenfrüchten ausgeben.
Bequem und umweltfreundlicher
Immer mehr Verbraucher sind sich der Notwendigkeit bewusst, ihre Ernährung zwischen „tierisch“ und „pflanzlich“ auszugleichen, insbesondere wenn die Umstellung gut für ihre Gesundheit und die Umwelt ist.
Der Fleischkonsum hat aufgrund seiner steigenden Produktion und der einzuhaltenden Konservierungsregeln einen schädlichen Einfluss auf die Umwelt. Abgesehen von ihrer Produktionsweise müssen Hülsenfrüchte, Nüsse und Ölsaaten nicht gekühlt werden und sind oft in großen Mengen erhältlich, wodurch die benötigte Verpackungsmenge reduziert wird.
Pflanzliche Proteine werden wegen ihrer Praktikabilität geschätzt. Nüsse und Ölsaaten können monatelang außerhalb des Kühlschranks gelagert und zu jedem Gericht hinzugefügt werden, ohne gekocht werden zu müssen.